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Zirkonoxidimplantat

Evidenz: Mittel Biomaterialien Lesezeit: ca. 5 Min. Fachlich geprüft: 12.08.2026 · KEERN Redaktion

Ein Zirkonoxidimplantat ist ein künstlicher Zahnwurzelersatz aus Zirkonoxid (Zirkoniumdioxid) und gilt als eine klinisch etablierte keramische Alternative zu titanbasierten Implantaten. Er wird im Kieferknochen verankert; für einteilige Systeme liegen inzwischen auch Zehnjahresdaten mit hohen Überlebensraten vor, während die Datenbasis für zweiteilige Systeme und der direkte Vergleich mit Titan insgesamt weiterhin kleiner bleiben. Auch Zirkonoxidimplantate können von periimplantären Erkrankungen betroffen sein; bei vermuteter Materialunverträglichkeit ersetzt die Wahl eines keramischen Systems keine sorgfältige zahnärztliche beziehungsweise fachärztliche Diagnostik.

Definition

Ein Zirkonoxidimplantat ist ein künstlicher Zahnwurzelersatz aus Zirkonoxid, der chirurgisch im Kieferknochen verankert wird. Neben dem Titanimplantat gilt Zirkonoxid heute als eine klinisch etablierte keramische Alternative in der Implantologie.

Kurz gesagt

Zirkonoxid ist eine klinisch valide Alternative zu Titan, besitzt jedoch ein anderes Materialprofil. Für einteilige Systeme liegen inzwischen Zehnjahresdaten mit hohen Überlebensraten vor; die Gesamtdatenbasis, insbesondere für zweiteilige Systeme und im direkten Vergleich mit Titan, bleibt jedoch weiterhin deutlich kleiner.

Zirkonoxid ist nicht Zirkonium

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist oft von ‘Zirkonium-Implantaten‘ die Rede. Das ist technisch ungenau: Zirkonium ist das Metall, Zirkonoxid (Zirkoniumdioxid, ZrO₂) die daraus hergestellte Oxidkeramik, die tatsächlich in Implantaten verwendet wird. In diesem Artikel wird deshalb durchgehend der präzisere Begriff Zirkonoxid verwendet.

Ein häufiger Irrtum

‘Metallfrei‘ wird oft gleichgesetzt mit ‘automatisch gesundheitlich überlegen‘. Diese Gleichung ist nicht belegt. Zirkonoxid verhindert keine Periimplantitis, und die Behauptung, es ziehe grundsätzlich weniger Biofilm an als Titan, ist wissenschaftlich nicht ausreichend abgesichert.

Vorteile und mögliche Indikationen

  • Zahnfarbenes Material, was bei dünnem, transparentem Zahnfleisch ästhetisch vorteilhaft sein kann
  • Keramischer Implantatkörper ohne metallische Materialkomponente; je nach zweiteiligem System können jedoch metallische Verbindungs- oder Schraubenelemente vorhanden sein
  • Als Oxidkeramik unterliegt Zirkonoxid nicht denselben elektrochemischen Korrosionsprozessen wie metallische Implantatmaterialien
  • Kann eine Option für Patient:innen sein, die ausdrücklich einen keramischen Implantatkörper beziehungsweise, abhängig vom System, eine möglichst metallfreie Versorgung wünschen

Grenzen und offene Fragen

  • Kürzere klinische Erfahrung insgesamt als bei Titan; die Zehnjahresdaten stammen bislang überwiegend aus einteiligen Systemen
  • Für zweiteilige Systeme liegen bislang deutlich weniger Langzeitdaten vor; längere Beobachtungszeiträume wurden zwar für einzelne Systeme berichtet, die Kohorten sind jedoch klein und die Evidenzbasis bleibt insgesamt schmaler als bei einteiligen Systemen
  • Als Keramik ein anderes mechanisches Risikoprofil als Metall (z. B. Bruchverhalten)
  • Ergebnisse lassen sich nicht automatisch auf alle Zirkonoxid-Generationen, Oberflächen und Systeme übertragen

Zirkonoxidimplantat, Abutment oder Krone?

Drei verschiedene Dinge werden häufig verwechselt: das Zirkonoxidimplantat selbst (der im Knochen verankerte Körper), das Zirkonoxid-Abutment (das transmukosale Verbindungsstück) und die Zirkonoxid-Krone (die sichtbare Zahnkrone). Viele, die von einem ‘Zirkonimplantat‘ sprechen, haben tatsächlich ein Titanimplantat mit einem Abutment oder einer Krone aus Zirkonoxid. Diese Unterscheidung ist entscheidend für das Verständnis, worauf sich eine bestimmte Studie oder Aussage tatsächlich bezieht.

Was für die langfristige Stabilität wichtig ist

  • Tägliche Reinigung der Implantat- und Übergangsbereiche
  • Regelmäßige periimplantäre Nachsorge
  • Kontrolle individueller und parodontaler Risikofaktoren
  • Frühzeitige Abklärung bei Blutung, Schwellung, Suppuration oder Lockerungsgefühl

Titan oder Zirkonoxid?

Beide Materialien gelten heute als klinisch einsetzbar. Titan verfügt über jahrzehntelange, breite Langzeiterfahrung. Für Zirkonoxid liegen inzwischen, überwiegend für einteilige Systeme, auch Zehnjahresdaten mit hohen Überlebensraten vor; die Gesamtdatenbasis bleibt jedoch insgesamt kleiner, und für zweiteilige Systeme sind Langzeitdaten noch begrenzter. Zirkonoxid bietet eine zahnfarbene keramische Option; ob die Gesamtversorgung vollständig metallfrei ist, hängt vom konkreten System ab. Welches Material im Einzelfall geeignet ist, hängt von der klinischen Situation, dem konkreten Implantatsystem, der prothetischen Planung und den persönlichen Präferenzen ab und sollte zahnärztlich abgestimmt werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zirkonoxid ist eine klinisch etablierte keramische Materialalternative zu Titan
  • ‘Metallfrei‘ bedeutet nicht automatisch ‘gesundheitlich überlegen‘, diese Annahme ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt
  • Für einteilige Systeme liegen inzwischen Zehnjahresdaten mit hohen Überlebensraten vor; für zweiteilige Systeme und im direkten Vergleich mit Titan bleibt die Datenbasis kleiner
  • Implantat, Abutment und Krone aus Zirkonoxid sind drei verschiedene Dinge, die häufig verwechselt werden
  • Auch Zirkonoxidimplantate benötigen konsequente Biofilmkontrolle und regelmäßige Nachsorge
  • Die Wahl zwischen Titan und Zirkonoxid sollte individuell auf Grundlage des klinischen Befunds, des Implantatsystems und der prothetischen Anforderungen erfolgen

Häufige Fragen

Ist ein Zirkonoxidimplantat dasselbe wie ein Zirkoniumimplantat?

Umgangssprachlich ja, technisch nicht ganz genau: Zirkonium ist das Metall, Zirkonoxid die daraus hergestellte Keramik, die tatsächlich im Implantat verwendet wird.

Sind Zirkonoxidimplantate genauso gut wie Titanimplantate?

Für moderne Zirkonoxidimplantate liegen hohe Überlebensraten in Fünfjahresstudien und inzwischen auch Langzeitdaten einzelner Systeme bis etwa zehn Jahre und darüber hinaus vor. Die Gesamtdatenbasis und insbesondere direkte Langzeitvergleiche mit Titan bleiben jedoch deutlich kleiner; eine pauschale Gleichwertigkeit lässt sich daraus nicht ableiten.

Verhindert Zirkonoxid Periimplantitis?

Nein. Diese verbreitete Annahme ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Auch bei Zirkonoxidimplantaten bleibt konsequente Biofilmkontrolle entscheidend.

Ist Zirkonoxid die richtige Wahl bei Titanunverträglichkeit?

Bei einem fachlich begründeten Verdacht auf eine Unverträglichkeitsreaktion gegenüber Bestandteilen eines titanbasierten Systems kann ein keramischer Implantatkörper erwogen werden. Die Auswahl ersetzt jedoch keine strukturierte zahnärztliche beziehungsweise fachärztliche Diagnostik; außerdem können manche zweiteiligen Zirkonoxidsysteme zusätzliche metallische Verbindungselemente enthalten. Die Entscheidung sollte entsprechend abgeklärt werden.

Was ist der Unterschied zwischen einteiligen und zweiteiligen Zirkonoxidimplantaten?

Einteilige (One-Piece) Implantate bilden Implantatkörper und Verbindungsteil aus einem Stück; für sie liegt derzeit die breitere Langzeitevidenz vor, einschließlich prospektiver Zehnjahresdaten. Zweiteilige (Two-Piece) Systeme bieten mehr prothetische Flexibilität; für einzelne zweiteilige Systeme liegen inzwischen ebenfalls Verlaufsdaten über mehrere Jahre vor, die Kohorten sind jedoch klein, und die Gesamtevidenzbasis bleibt deutlich schmaler als bei einteiligen Systemen.

KEERN Perspektive

Zirkonoxidimplantate zeigen, warum die Wahl eines Biomaterials nicht auf ‘Metall oder metallfrei‘ reduziert werden sollte. Entscheidend sind die klinische Situation, das konkrete Implantatsystem, die prothetische Planung, die Langzeiterfahrung und die Fähigkeit, das Implantat dauerhaft gut zu pflegen.

Die Materialwahl sollte sich am individuellen Befund, dem konkreten Implantatsystem, den prothetischen Anforderungen und einer informierten Patientenpräferenz orientieren.

Fachliche Einordnung

Klinische Relevanz

  • Patientenberatung bei Wunsch nach keramischer Versorgung oder Verdacht auf Titanunverträglichkeit
  • Differenzierung zwischen Implantatkörper, Abutment und Krone bei Materialanfragen
  • Einordnung der wachsenden, aber weiterhin kleineren Datenlage zu zweiteiligen Systemen in der Fallplanung
  • Realistische Einordnung kommerzieller Aussagen zu ‘bioaktiven‘ oder ‘metallfreien‘ Implantatsystemen

Material und Klassifikation

Viele klinisch eingesetzte Zirkonoxidimplantate bestehen aus yttriumoxid-stabilisiertem, tetragonalem polykristallinem Zirkonoxid (Y-TZP); Materialzusammensetzung und Generation können jedoch je nach System variieren. Die deutsche S3-Leitlinie zur Verwendung dentaler Keramikimplantate (Thiem et al., 2022; Deutsche Gesellschaft für Implantologie, DGI) erkennt Zirkonoxidimplantate als klinisch einsetzbare Alternative zu Titan an, betont dabei jedoch Limitationen in der Langzeitevidenzbasis, insbesondere bei zweiteiligen Implantatsystemen.

Als Oxidkeramik unterliegt Zirkonoxid nicht denselben elektrochemischen Korrosionsprozessen wie metallische Implantatmaterialien. Sein Langzeitverhalten wird stattdessen durch andere materialabhängige Prozesse beeinflusst, darunter Oberflächenveränderungen, hydrothermale Alterung und mechanische Ermüdung.

Klinische Überlebensdaten

Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse (Roehling, Gahlert, Bacevic, Woelfler, Laleman, 2023), Teil der Proceedings der Seventh ITI Consensus Conference, identifizierte sechs klinische Kohortenstudien (vier prospektiv, zwei retrospektiv) mit mindestens fünf Jahren Nachbeobachtung. Die Metaanalyse ergab nach fünf Jahren eine mittlere Implantatüberlebensrate von 97,2 % (Spannweite 93,8–100 %; 95%-KI 94,7–99,1 %), einen mittleren marginalen Knochenverlust von 1,1 mm sowie eine mittlere Sondierungstiefe von 3,0 mm; diese Werte liegen im Bereich publizierter Titanwerte, basieren jedoch auf einem indirekten Vergleich mit veröffentlichten Titandaten und nicht auf einem umfangreichen Korpus direkter Head-to-Head-Studien. Zum Zeitpunkt dieser Übersichtsarbeit bezogen sich belastbare Aussagen überwiegend auf einteilige Zirkonoxidimplantate für Einzelkronen und dreigliedrige Brücken.

Eine 2026 publizierte prospektive Multizenterstudie (Roehling, Bormann, Bornstein, Laval, Thieringer, Gahlert, 2026) untersuchte das Langzeitverhalten eines kommerziell verfügbaren einteiligen Zirkonoxid-Implantatsystems (Y-TZP, sandgestrahlte und säuregeatzte Oberfläche) an drei klinischen Zentren in Deutschland über zehn Jahre. Von ursprünglich 44 Patient:innen mit 44 Implantaten waren nach zehn Jahren 35 Patient:innen mit 35 Implantaten zur Auswertung verfügbar. Die geschätzte Zehnjahres-Überlebensrate lag bei 97,7 % (95%-KI 97,27–98,13 %); zusätzlich zu Überlebens- und Erfolgsraten sowie periimplantären Knochenwerten wurden auch ästhetische Ergebnisse mittels Pink Esthetic Score (PES) und White Esthetic Score (WES) erfasst. Diese Studie liefert damit prospektive multizentrische Zehnjahresdaten für ein kommerziell verfügbares einteiliges Zirkonoxidsystem, bezieht sich jedoch auf eine begrenzte Kohortengröße und ein einzelnes Implantatsystem; eine breite Generalisierbarkeit auf andere Systeme, Oberflächen und insbesondere zweiteilige Konfigurationen lässt sich daraus nicht ableiten.

Eine systematische Übersichtsarbeit (Bazal-Bonelli, Castro-Janeiro, Ríos-Barbero, Cano Sánchez de Tembleque, López-Quiles, Meniz-García, Cortés-Bretón Brinkmann, 2025) wertete gezielt zweiteilige Zirkonoxidimplantate aus: Sechs Studien mit insgesamt 298 Implantaten und Nachbeobachtungszeiten von durchschnittlich rund 18 bis über 111 Monaten ergaben eine Überlebensrate von 96,3 %. Diese Daten deuten auf eine ermutigende Entwicklung bei zweiteiligen Systemen hin; belastbare Zehnjahresdaten in der Größenordnung der neueren einteiligen Studie liegen für zweiteilige Systeme bislang jedoch nicht vor.

Frühere Studien zeigen zudem, dass Materialgeneration, Herstellungsverfahren und Oberflächenmodifikation die klinischen Ergebnisse beeinflussen können. Resultate eines Systems lassen sich deshalb nicht automatisch auf sämtliche Zirkonoxidimplantate übertragen.

Implantatkörper, Abutment und Krone: eine notwendige Trennung

Für die korrekte Einordnung von Studien und Patientenanfragen ist strikt zwischen drei Ebenen zu unterscheiden: dem Zirkonoxid-Implantatkörper (im Knochen verankert), dem Zirkonoxid-Abutment (transmukosale Verbindungskomponente) und der Zirkonoxid-Krone (prothetische Restauration). Periimplantäre Parameter bei Zirkonoxid- versus Titanabutments können sich als vergleichbar erweisen; dies ist jedoch eine eigenständige Fragestellung, unabhängig vom Material des Implantatkörpers selbst. Viele Patient:innen, die von einem ‘Zirkonimplantat‘ sprechen, tragen tatsächlich ein Titanimplantat mit Zirkonoxid-Abutment oder -Krone.

Titanunverträglichkeit als Indikation

Bei einem fachlich begründeten Verdacht auf eine Unverträglichkeitsreaktion gegenüber Bestandteilen eines titanbasierten Systems kann ein keramischer Implantatkörper erwogen werden. Die Auswahl ersetzt jedoch keine strukturierte zahnärztliche beziehungsweise fachärztliche Diagnostik; außerdem können zweiteilige Zirkonoxidsysteme zusätzliche metallische Verbindungs- oder Schraubenelemente enthalten, die bei der Beratung berücksichtigt werden sollten.

Was die aktuelle Evidenz stützt

  • Zirkonoxid osseointegriert und funktioniert klinisch als Implantatmaterial
  • Hohe Überlebensraten über fünf Jahre in mehreren unabhängigen Kohorten, konsistent im Bereich publizierter Titanwerte
  • Belastbare Zehnjahresdaten für ein einteiliges System mit hoher Überlebensrate (97,7 %) aus einer prospektiven Multizenterstudie
  • Ermutigende, wachsende Datenlage auch für zweiteilige Systeme, wenn auch mit insgesamt kleineren Kohorten

Warum das relevant ist

Ein Material kann eine klinisch valide Alternative sein, ohne dieselbe Evidenztiefe wie der historische Standard zu besitzen. Die Unterscheidung zwischen ‘funktioniert klinisch‘ und ‘verfügt über eine ebenso breite Langzeitevidenzbasis‘ verhindert sowohl unbegründete Skepsis als auch unbegründete Gleichwertigkeitsansprüche.

Was die Daten derzeit nicht zeigen

  • Nur begrenzte direkte Langzeitvergleichsdaten zwischen Zirkonoxid- und Titanimplantatkörpern aus Head-to-Head-Studien
  • Trotz wächsender Datenlage weiterhin deutlich weniger Langzeitstudien zu zweiteiligen Zirkonoxidimplantaten; längere Beobachtungszeiträume wurden zwar für einzelne Systeme berichtet, die Kohorten sind jedoch klein, und die Evidenzbasis bleibt insgesamt deutlich schmäler als bei einteiligen Systemen oder bei Titan
  • Keine ausreichende klinische Evidenz für eine generell geringere Biofilmakkumulation oder ein reduziertes Periimplantitisrisiko gegenüber Titan über verschiedene Oberflächen und Systeme hinweg; entsprechende In-vitro- und Oberflächenstudien lassen sich nicht direkt auf klinische Ergebnisse übertragen
  • Keine ausreichende Übertragbarkeit von Ergebnissen einzelner Systeme und Oberflächen, einschließlich der neuen Zehnjahresdaten, auf Zirkonoxidimplantate im Allgemeinen

Evidenzlage

Thiem, Stephan, Kniha, Kohal, Röhling, Spies, Stimmelmayr, Grötz (2022): German S3 guideline on the use of dental ceramic implants. International Journal of Implant Dentistry, 8, 43. Deutsche S3-Leitlinie der DGI; Konsensempfehlungen zu Indikation, Material und Grenzen keramischer Implantate.

Roehling, Gahlert, Bacevic, Woelfler, Laleman (2023): Clinical and radiographic outcomes of zirconia dental implants, a systematic review and meta-analysis. Clinical Oral Implants Research, 34(Suppl 26), 112–124. Grundlage der ITI-Konsensus-Statements zu Überlebensraten und periimplantären Parametern bei fünf Jahren.

Bazal-Bonelli, Castro-Janeiro, Ríos-Barbero, Cano Sánchez de Tembleque, López-Quiles, Meniz-García, Cortés-Bretón Brinkmann (2025): Clinical behavior of two-piece zirconia implants. A systematic review. Medicina Oral Patología Oral y Cirugía Bucal, 30(3), e313–e321. Aktuelle, gezielt auf zweiteilige Systeme fokussierte Übersichtsarbeit; ergänzt die begrenzte Datenlage aus älteren Konsensusberichten.

Roehling, Bormann, Bornstein, Laval, Thieringer, Gahlert (2026): Long-Term Clinical, Radiographic and Esthetic Outcomes of Zirconia Dental Implants, a 10-Year Prospective Multicenter Study. Clinical Oral Implants Research, 37(4), 439–452. Prospektive Multizenterstudie mit belastbaren Zehnjahresdaten für ein einteiliges Zirkonoxidsystem; erfasst zusätzlich ästhetische Ergebnisse (PES/WES).

Hinweis: Die Inhalte des KEERN Lexikons vermitteln wissenschaftlich fundiertes Wissen zur Mundgesundheit. Sie können das Gespräch mit Ihrer Zahnärztin, Ihrem Zahnarzt, Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke unterstützen, ersetzen jedoch keine individuelle Diagnose oder Therapie.